Unser CO2-Ziel

CO2-Reduktion pro Mitarbeiter zwischen 2007 und 2019*

2007 begannen wir im Zuge unserer neu definierten Umweltstrategie mit der Berechnung und Aufzeichnung der CO2-Emissionen der Gruppe. Auf Geschäftsreisen und den Energieverbrauch entfallen über 90% der Emissionen der Gruppe.

 

Wie reduzieren wir unseren CO2-Fussabdruck?

Verstärkter Einsatz von Videokonferenzen

Pictets Videokonferenz-Netzwerk (VK) wurde um zusätzliche Anlagen erweitert. Heute sind 290 Konferenzräume mit VK-Systemen ausgestattet, über die 2019 insgesamt 78'184 Konferenzstunden abgewickelt wurden – 8% mehr als 2018. In den letzten zehn Jahren ist die Anzahl Videokonferenzen gar um 450% gestiegen, was zeigt, dass die verbesserte Verfügbarkeit dieser Anlagen die Mitarbeitenden zu deren verstärkter Nutzung anregt
 

Verbesserte Energieeffizienz am Hauptsitz

Seit nunmehr zehn Jahren sorgen an Pictets Hauptsitz in Genf drei Anlagen für eine höhere Energieeffizienz: eine solarbetriebene Klimaanlage, eine Wärmerückgewinnungsanlage und Fotovoltaik-Module. Dank dieser drei Anlagen konnte die Pictet-Gruppe 2019 insgesamt 295 Tonnen CO2-Emissionen einsparen.

Damit verringern wir die Umweltbelastung unserer Geschäftstätigkeit, indem wir CO2-Emissionen vermeiden, den Heizöl-Verbrauch senken und fotovoltaischen Strom erzeugen.

2019 etwa produzierte die 330m² grosse Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Hauptsitzes 42 703 kWh Ökostrom, was dem Strombedarf für das Aufladen von 470 Elektroautos entspricht. Die Solarmodule liefern den gesamten Strom für den Betrieb der solarbetriebenen Klimaanlage und der Ladestationen für Elektroautos und E-Bikes.

Die ebenfalls auf dem Dach des Hauptgebäudes installierte Solar-Klimaanlage nutzt 364 Sonnenkollektoren auf einer Fläche von 600 m2. Mit der absorbierten Energie kann Wasser aufgeheizt oder abgekühlt werden. Die Wärmerückgewinnungsanlage in unseren Genfer Gebäuden ermöglicht es uns, überschüssige Wärme aus unseren IT- und Telekommunikations-Zentren zu nutzen, wodurch über 103 500 Liter Heizöl eingespart wurden.

Musterschüler Luxemburger Bank

Die Bank der Pictet-Gruppe in Luxemburg trägt seit 2015 das luxemburgische Qualitätssiegel „SuperDrecksKëscht fir Betriber“, das an Unternehmen vergeben wird, die ihre Abfälle umweltverträglich gemäss der internationalen Norm ISO 14024 entsorgen.

Förderung von elektrisch betriebenen Verkehrsmitteln

Pictet fördert die Nutzung verschiedener elektrisch betriebener Verkehrsmittel. Den Mitarbeitern stehen mehrere Ladestationen für ihre Elektroautos oder E-Bikes zur Verfügung. Dafür wird grüner Strom verwendet, der durch zusätzlich auf dem Dach des Hauptgebäudes installierte photovoltaische Solarmodule erzeugt wird.

Vor Kurzem wurden die Mitarbeiter in Genf dazu befragt, welche Verkehrsmittel sie für den Weg in die Arbeit nutzen. Die Ergebnisse der Umfrage, die von Mobileidée, einem auf Mobilitätsmanagement spezialisierten Unternehmen, durchgeführt wurde, sind erfreulich: 41% der Befragten verwenden öffentliche Verkehrsmittel und 19% nehmen das Fahrrad, das E-Bike oder gehen zu Fuss.

Um die Nutzung umweltfreundlicher Verkehrsmittel zu unterstützen, werden den Mitarbeitern in Genf nun bereits das vierte Jahr in Folge von April bis Mitte November kostenlos E-Bikes zur Verfügung gestellt.

Im Jahr 2019 wurde dieses Angebot 7052 Mal wahrgenommen – eine Zunahme von 28% gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt wurden dabei 45 207 km zurückgelegt und 25,3 Tonnen CO2 eingespart – das sind 94% mehr als 2018.

CO2-Ausgleich durch Finanzierung von Projekten zur Förderung sauberer Energien

Durch die Finanzierung von Projekten zu Förderung sauberer Energien und den daraus folgenden Ausgleich von 70 000 Tonnen CO2 hat Pictet das Ziel der CO2-Neutralität für 2014–2020 bereits erreicht. Zu diesen Projekten zählt der Bau von Wasserkraftwerken in China und von Biogasanlagen in Thailand.

Das Abfallproblem in den Griff bekommen

Um die unmittelbaren Umweltbelastungen zu minimieren, die von unserem Geschäft – und unseren Mitarbeitenden – ausgehen, haben wir 2018 eine richtungsweisende Kampagne zur Senkung unseres Verbrauchs an Einwegplastik ins Leben gerufen.

Wir haben zwei Hauptquellen für Kunststoffabfälle ausgemacht – unsere Mitarbeiterrestaurants und unseren Bürobedarf – und für nachhaltigere Alternativen gesorgt. Dank dieser Initiative konnte die Pictet-Gruppe den Verbrauch von Einwegplastik in nur zwölf Monaten um 90% senken.

Quantis, ein Beratungsunternehmen für nachhaltige Entwicklung, hat Pictet bei diesem Prozess begleitet. Sein Ziel ist es, zu verstehen, wie Unternehmen mit Plastikmüll umgehen. Gemeinsam haben wir Strategien entwickelt, um den Einsatz von Plastik mit einem nachhaltigeren Ansatz zu verbinden. Es ist zwar wichtig, den Gebrauch von Plastik möglichst stark zu reduzieren, doch unsere Aufgabe besteht darin sicherzustellen, dass die Alternativen der Umwelt nicht noch mehr schaden. So ist es etwa nicht unbedingt sinnvoll, auf Kunststoffverpackungen für Lebensmittel zu verzichten, wenn dadurch mehr Lebensmittelabfälle anfallen. Deshalb plädieren wir für die Vermeidung von Einwegartikeln.