In der Schweiz

Im Rahmen unserer Ausbildungsprogramme* können Sie das Eidgenössische Fähigkeitszeugnis (EFZ) erwerben. Nach Abschluss der Ausbildung haben Sie die Möglichkeit, den höheren Bildungsweg einzuschlagen.

2015 wurde Pictet in der Kategorie „Grosse Unternehmen“ als Unternehmen mit der besten Ausbildungsqualität ausgezeichnet.

*Nur in der Schweiz verfügbar

Berufsausbildungprogramme

Banklehre

Ein Sprungbrett in die Berufswelt

Sie haben gerade die Schule mit hervorragenden Noten beendet? Sie sprechen gut Englisch und wollen mehr über die Finanzwelt lernen? Dann bewerben Sie sich doch für eine Banklehre.

Während der gesamten Ausbildung werden Sie von qualifizierten Ausbildern nach den höchsten Standards und Ihren persönlichen Bedürfnissen entsprechend betreut. Um Ihre Fortschritte zu beurteilen, werden Ihre beruflichen, sozialen und persönlichen Kompetenzen regelmässig bewertet. So wird sichergestellt, dass Ihre Lehre erfolgreich verläuft.

Das Programm im Überblick

Dauer

36 Monate

Struktur

Sieben Plätze in unserer Division Technology & Operations mit der Möglichkeit eines Praktikums in der Handelsabteilung und im Wealth Management.

Beteiligte Akteure

Die Ausbildung wird gemeinsam von der Business School, der Firma und CYP (Challenge Your Potential) angeboten.

Bewerbungsdatum

Bewerbungen für das Programm werden jedes Jahr ab Dezember entgegengenommen.

Startdatum

Jedes Jahr am 1. August

Abschluss am Ende der Ausbildung

Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis (EFZ)

 

Der diesjährige Bewerbungsprozess ist abgeschlossen.
Bewerbungen werden ab Januar 2021 wieder entgegengenommen.

Kaufmännische Berufsmaturität (Kaufmännische BM)

Ihr Einstieg in den höheren Bildungsweg

Sie sind dabei, die Berufsmaturität  (BM) an einer Maturitätsschule zu erwerben? Sie haben ausgezeichnete Noten und grosses Interesse am Bankwesen? Sie streben langfristig eine Hochschulausbildung an (Fachhochschule oder Universität)?  Dann ist das Programm Berufsmaturität das Richtige für Sie.  

Während des gesamten Programms arbeiten Sie eng mit erfahrenen Fachkräften zusammen, die ihr Wissen mit Ihnen teilen. Ihnen werden sehr schnell eigene Aufgaben übertragen.

Das Programm im Überblick

Dauer

24 Monate

Standort

An Pictets Hauptsitz in Genf und bei CYP (Challenge Your Potential)

Mögliche Abschlüsse

Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis
Kaufmännische Berufsmaturität
Bankfachdiplom von Swissbanking

Bewerbungstermine

Bewerbungen für das Programm werden jedes zweite Jahr ab Dezember entgegengenommen

Startdatum

Jedes Jahr am 1. September

 

Wir nehmen ab sofort Bewerbungen für einen Praktikumsplatz entgegen. Bewerben Sie sich jetzt!

Hochschule für Wirtschaft (Tech&Ops-Junior-Programm)

Erweitern Sie Ihren Horizont durch eine Hochschulausbildung

Sie verfügen bereits über eine kaufmännische Berufsmaturität und streben parallel zu Ihrer Tätigkeit  im Banksektor eine Hochschulausbildung an? Dann ist das Tech&Ops-Junior-Programm genau das Richtige für Sie. Es vermittelt Ihnen die beruflichen Fähigkeiten, die Sie für Ihren nächsten Karriereschritt benötigen.

Das Programm im Überblick

Dauer

4 Jahre

Struktur

Sechs Praktika in verschiedenen Bereichen: Operations, Fondsadministration, Buchhaltung, unabhängige Vermögensverwalter und Middle Office

Standort

An der Hochschule für Wirtschaft in Genf
Bei Pictet (Teilzeitanstellung zu 60%)

Mögliche Abschlüsse

Abschluss in Business Administration
Bachelor of Science HES-SO in Business Administration

Bewerbungstermine

Wir nehmen ab sofort Bewerbungen für einen Ausbildungsplatz für 2019 entgegen.
Bewerben Sie sich jetzt!

Startdatum

Jedes Jahr am 1. September

 

Der Bewerbungsprozess beginnt Anfang März 2020.

Erfahrungsberichte

Vom Sozialbereich zur Karriere im Finanzsektor

Nachdem Sara einige Zeit im Sozialwesen tätig war, beschloss sie, einen neuen beruflichen Weg einzuschlagen. Weil sie sich für die wirtschaftlichen Entwicklungen interessierte, die unsere Welt prägen, entschied sie sich für eine Banklehre.

Sara Ouarchiffani

Du hast vor zwei Jahren mit deiner Banklehre begonnen. Haben sich deine Erwartungen erfüllt?

Ja, auf jeden Fall. Ich habe viel gelernt und verstehe nun besser, wie die Banken und die Wirtschaft funktionieren. Ich habe auch eine genauere Vorstellung davon, wie sich politische Ereignisse – z.B. der Brexit – auf die Aktienmärkte auswirken. Ausserdem lerne ich viel von den Menschen, die ich hier kennenlerne. Bei Pictet sind die Auszubildenden im zweiten Jahr Mentoren der Auszubildenden, die ihr erstes Jahr absolvieren. Dadurch entsteht eine enge Beziehung, und wir unterstützen uns wirklich gegenseitig.

Dann war die berufliche Veränderung also die richtige Entscheidung?

Ja, ich bin sehr zufrieden mit meiner Entscheidung. Ich werde sehr gut betreut. Zusätzlich zu den „obligatorischen“ Kursen habe ich noch andere Fertigkeiten erworben, wie z.B. Zeitmanagement und Prioritätensetzung. Ich finde den Bankbereich wirklich sehr interessant. Und seitdem ich bei Pictet bin, habe ich schon direkte Parallelen zu früheren Berufserfahrungen festgestellt.

Wo siehst du deine berufliche Zukunft?

Bei Pictet, im operativen Geschäft! Damit im Front Office alles reibungslos läuft, müssen die Prozesse effizient sein. Lösungen zu finden, mit denen sich diese Prozesse straffen lassen – das interessiert mich. Letztendlich haben wir alle das gleiche Ziel: die Zufriedenheit der Kunden. Dafür müssen Bankgeschäfte fehlerfrei sein und korrekt durchgeführt werden.

Welche Eigenschaften benötigt man für eine erfolgreiche Lehre?

Man sollte strukturiert arbeiten können und gut organisiert sein: Man muss die Prioritäten zwischen der Schule, der Arbeit bei der Bank und dem Unterricht richtig setzen.

Wissbegier: Man sollte verstehen, was man tut, und Dinge nicht einfach tun, ohne nachzudenken.

Respekt: Wir werden von den Mitarbeitern der Bank wie Kollegen behandelt, und es ist wichtig, dass wir uns ihnen gegenüber genauso respektvoll verhalten.

Geduld: Der Weg bis zum Abschluss der Lehre kann lang erscheinen, aber die Anstrengung lohnt sich.

Was würdest du künftigen Auszubildenden raten?

Erkundigt euch über den Sektor, bevor ihr mit eurer Lehre anfangt. Versucht, mit Leuten zu sprechen, die für eine Bank arbeiten, um herauszufinden, ob das wirklich das Richtige für euch ist. Falls ihr die Möglichkeit habt, macht ein kurzes Praktikum. So könnt ihr feststellen, ob ihr für den Bereich und das Arbeitsumfeld geeignet seid.

Praxis und Netzwerk – zwei Kernelemente

„Bevor ich zu Pictet kam, war ich unentschlossen zwischen einer Informatik-Ausbildung und dem Gymnasium. Zunächst habe ich mich für das Gymnasium entschieden, aber bald erkannt, dass es nicht mein Weg war. Mir fehlte die Möglichkeit, das Gelernte direkt in die Praxis umzusetzen. Eine Lehre zu wählen, war also die logische Konsequenz.“

Loic Bettoni steht heute im dritten Lehrjahr seiner Bankausbildung.

Was hat Sie dazu veranlasst, den Bankensektor zu wählen?

Ich bin Informatik-Fan, daher kam Informatik für mich an erster Stelle, das Bankwesen danach. Als ich zu Pictet kam, habe ich entdeckt, dass das, was ich an der Informatik schätze, auch im Bankwesen existiert. In beiden Bereichen muss man Daten analysieren, Situationen einschätzen, Vorschläge unterbreiten und Lösungen finden, die den Anforderungen des Users, des Geschäfts und des Kunden entsprechen.

Wieso haben Sie sich für Pictet entschieden und das Angebot einer anderen Bank ausgeschlagen?

Ich habe Pictet den Vorzug gegeben, weil mir das Ausbildungsprogramm umfassender und persönlicher vorkam. Es gibt ja auch weniger Auszubildende hier als in anderen wesentlich grösseren Instituten.

Erzählen Sie uns etwas über das Berufsausbildungsprogramm?

In den drei Lehrjahren arbeitet die lernende Person in sieben Abteilungen. Ich war zunächst vier Monate an der Kasse tätig, anschliessend vier Monate in der Titelverwahrung und vier weitere Monate im Zahlungsverkehr. Im zweiten Jahr war ich sechs Monate beim Team SWIFT-Kommunikation und noch einmal sechs Monate bei den Anlagefonds. Derzeit arbeite ich für fünf Monate in der Steuerabteilung und zum Schluss werde ich für sieben Monate zur Handelsabteilung wechseln. Bisher hat es mir in der Abteilung Anlagefonds am besten gefallen. Es geht dort sehr technisch her – das habe ich gern. Ich freue mich schon auf den Handel, ich glaube, das würde ich später gerne selbst machen.

Was war Ihre grösste Sorge zu Beginn bei Pictet?

Es war schon einschüchternd, mit 15 Jahren zu Pictet zu kommen und mit Kolleginnen und Kollegen zu arbeiten, die um die 40–50 Jahre alt sind. Alles ist neu, man muss sich alles erst erarbeiten: die beruflichen Kompetenzen, das Netzwerk, das Ansehen ... Und man muss sich das Vertrauen der Ausbilder verdienen und sich jedem neuen Ausbilder aufs Neue anpassen.

Wie haben Sie das gemeistert?

Ich habe Fragen gestellt. Auch solche, die vielleicht dumm erschienen. Da habe ich gemerkt, dass die Kolleginnen und Kollegen trotz ihrer Erfahrung und ihres Know-hows froh waren, wenn man sie um Rat bat. Sie freuten sich darüber, zur Entwicklung junger Auszubildender wie mir beitragen zu können. 

Was haben Sie gelernt?

Zuerst habe ich sicher mal gelernt, meine Arbeit zu organisieren und proaktiv zu handeln. Aber auch aus meinen Fehlern habe ich viel gelernt. Jeder macht Fehler – und das ist nicht so schlimm. Aber man muss dabei immer auch etwas lernen, ich meine, Nutzen daraus ziehen. Was mich jetzt motiviert, ist herauszufinden, wie beim nächsten Mal am besten vorzugehen ist, wenn etwas nicht geklappt hat. In den drei Monaten, die ich in der Abteilung Anlagefonds verbracht habe, musste ich meine Denkweise ändern. Vorher suchte ich Lösungen für bestimmte Probleme. Im Fondsgeschäft denken die Mitarbeitenden immer voraus. Sie nehmen Probleme vorweg und finden Lösungen noch bevor die Probleme überhaupt auftreten.

Wie kann man sich optimal auf ein Einstellungsgespräch vorbreiten? Eine Empfehlung?

Man muss sich vor allem gut informieren, nicht nur über die Wirtschaftssparte, sondern vor allem auch über das Unternehmen. Schon auf der Website kann man viel über die Bank erfahren: die Organisationsstruktur, die Geschichte und manchmal auch Einzelheiten zur Unternehmenskultur und Unternehmensphilosophie. Wenn man sich gut vorbereitet, kann man beim Vorstellungsgespräch zeigen, dass man motiviert und informiert ist. So ist man etwas weniger gestresst, weil man weiss, dass alles gut verlaufen wird. Vor allem aber muss man sich bewusst sein, dass es in erster Linie darum geht, Bekanntschaft zu machen – mit einer Person, die mehr über einen erfahren möchte. 

Wie beurteilen Sie Ihre Berufsausbildung insgesamt?

Ich fühle mich wirklich sehr wohl. Es gibt viel zu tun, aber das Entwicklungspotenzial ist sehr ermutigend. Das Wichtigste sind aber sicher die Begegnungen: Man schliesst Freundschaft mit den anderen Auszubildenden der Schule und den Arbeitskollegen bei Pictet … Dank meiner Berufsausbildung habe ich schon ein sehr grosses Beziehungsnetz aufbauen können, obwohl ich erst 18 Jahre alt bin.