Pioniere entdecken das Unbekannte.
Auch die Investitionsthemen der Zukunft.
„Für die Zukunft legen wir in unserem Strategieplan ‚Ambition 2025‘ den Fokus auf Investment-Leadership sowie die Finanzsolidität, Sicherheit und Krisenfestigkeit unserer Gruppe.

Es ist uns zudem wichtig, Initiativen voranzutreiben, die uns als verantwortungsbewusstes Unternehmen kennzeichnen. Unter anderem sind wir dabei, eine neue philanthropische Stiftung aufzubauen. Wir wollen eine positive Kraft und ein Vorbild sein, für diese und künftige Generationen.“

— Renaud de Planta, Senior-Teilhaber

Pioniergeist in Aktion

Seit 216 Jahren leistet Pictet Pionierarbeit. In all der Zeit hat sich die Bank ihren Unternehmergeist erhalten. In den 1850er Jahren betätigte sie sich zum ersten Mal in der Immobilienentwicklung. Sie investierte in eine Firma, die das durch den Abriss der Genfer Stadtbefestigung frei gewordene Land bebaute. Im Zweiten Weltkrieg übernahm und sanierte Pictet eine in Schieflage geratene Immobilienfirma. 2018 schuf die Pictet-Gruppe ihre eigene Abteilung für Immobilienanlagen. Die Geschäftsleitung des bedeutenden Schweizer Hoch- und Tiefbauunternehmens AG Conrad Zschokke übernahm Pictet im Jahr 1941. 

Ihre grössten Erfolge erzielte die Bank jedoch mit ihrem Kerngeschäft: der Verwaltung von Anlagen für ihre Kundinnen und Kunden. Guillaume Pictets Reisen in die USA und nach Mexiko zu Beginn des 20. Jahrhunderts mündeten in den Aufbau zweier wichtiger Anlageinstrumente. Dies war erstens ein an der Genfer Börse gehandelter geschlossener Fonds, über den Anleger in mexikanische Unternehmen investieren konnten und dessen Leitung der engagierte Bankier übernahm. Der Fonds wurde mit der Zeit zum wichtigsten internationalen Kollektivanlagevehikel für Pictets Privatkundschaft. Und zweitens Amerosec, der 1910 für die Anlage in US-Stromerzeuger gegründet wurde. Der Fonds wurde zum Hauptvehikel von Pictet für US-Aktien und erfuhr nach 80jährigem Dienst 1990 eine Neuauflage als Pictets erster Dach-Hedgefonds.

Pictets internationale Vertretungen tragen diesen Pioniergeist in die Welt. Für die Gründung eines neuen Standorts erhalten einheimische Führungskräfte Zeit und Ressourcen, um das Geschäft von null aufzubauen.

In gewisser Weise kann man die Teilhaber Pictets als Business Angels bezeichnen: Sie fördern neue interne Projekte, führen Gelegenheiten mit Talenten zusammen und geben den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Zeit und die Freiheit, die sie brauchen, um Erfolg zu haben. Zu den bedeutendsten Beispielen der heutigen Zeit gehören die Geschäftsbereiche für Themen- und alternative Anlagen, Schwellenländeraktien und  anleihen (insbesondere in Lokalwährungen) sowie, abseits der Schweiz, das institutionelle Vermögensverwaltungsgeschäft in Japan und die private sowie die institutionelle Vermögensverwaltung in Italien. 

Pictets internationale Vertretungen tragen diesen Pioniergeist in die Welt. Für die Gründung eines neuen Standorts erhalten einheimische Führungskräfte Zeit und Ressourcen, um das Geschäft von null aufzubauen. Jede ausländische Geschäftsstelle ist das Ergebnis strategischer Überlegungen. Nach der Eröffnung der Londoner Niederlassung im Jahr 1980 entstanden Büros in Tokio, Zürich, Luxemburg, Hongkong und Singapur, im Nahen Osten und in weiteren europäischen Ländern, und im Jahr 2020 schliesslich folgten zwei wichtige Standbeine in den weltgrössten Märkten für institutionelle Anlagen: den USA (New York) und China (Schanghai).