Der Prix Pictet feiert sein zehnjähriges Bestehen
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Neben anderen Veranstaltungen zum zehnjährigen Bestehen des Prix Pictet eröffneten wir am 2. Juli auf dem renommierten Fotografiefestival Les Rencontres d’Arles in Südfrankreich eine Rückschau. Diese Ausstellung bietet die seltene Gelegenheit, die Arbeiten der sieben bisherigen Preisträger Benoit Aquin, Nadav Kander, Mitch Epstein, Luc Delahaye, Michael Schmidt, Valerie Belin und Richard Mosse zusammen zu betrachten.

Der internationale Kunstpreis für Fotografie und Nachhaltigkeit

2008 stifteten die Teilhaber der Pictet-Gruppe den Prix Pictet, um die weltweite Aufmerksamkeit durch das Medium der Fotografie auf die Thematik der Nachhaltigkeit zu lenken und Massnahmen in diesem Kontext anzuregen.

Seit seiner Gründung legt der Preis den Schwerpunkt auf Umweltthemen: Bisher gab es sieben Themen, angefangen mit Water, danach Earth, Growth, Power, Consumption, Disorder und Space.

Thema der 8. Ausgabe

Am 5. Juli 2018 wurde am Festival Les Rencontres d’Arles das Thema der 8. Ausgabe des Prix Pictet bekanntgegeben. Das neue Thema ist Hope (Hoffnung). Der Preis wird nun alle zwei Jahre verliehen.

 

„Ich hoffe aufrichtig, dass der Prix Pictet zum besseren Verständnis der Veränderungen in unserer Welt beitragen und das Bewusstsein der Dringlichkeit präventiven Handelns stärken wird.“

Kofi Annan (1938―2018) Ehemaliger Ehrenpräsident des Prix Pictet

Nachruf auf Kofi Annan (auf Englisch)
Stephen Barber, Präsident, Prix Pictet

 

10-Jähriges Bestehen Bewusstseinsbildung

4000 nominierte Künstler und Künstlerinnen in 7 Ausgaben des Prix Pictet

89 Fotografinnen und Fotografen auf Shortlists, erstellt von 300 Weltklasse-Experten

92 Ausstellungen in 40 Städten der Welt




Preisträger der 7. Ausgabe

Richard Mosse ist der Gewinner des 7. Prix Pictet, Space. Für den Preis waren zwölf Künstlerinnen und Künstler nominiert. Mosse erhielt den Preis für seine Serie „Heat Maps (Wärmebilder) 2016–17“.

Richard Mosses Serie Heat Maps zeigt Flüchtlingscamps durch das Teleobjektiv einer Wärmebildkamera, die für militärische Zwecke entwickelt wurde und Körperwärme aus 30,3 Kilometern Entfernung erkennen kann. Die Serie konzentriert sich auf die Reise der Migranten durch Europa, den Nahen Osten und Nordafrika. Mosse verwendete die Kamera, um die Schauplätze zu scannen, und schafft so extrem detaillierte Wärmebildpanoramen, die das Ausmass der Lager und das Leben der Menschen darin nachzeichnen.

Video-Interview mit Richard Mosse
Die Arbeiten von Richard Mosse auf der Website des Prix Pictet

 

„Seit zehn Jahren engagiert sich der Prix Pictet, die Öffentlichkeit weltweit mit ausdrucksmächtigen Bildern auf Nachhaltigkeitsprobleme aufmerksam zu machen. Viele der besten Fotografinnen und Fotografen der Welt haben mit ihren Objektiven die grössten Bedrohungen für die Menschheit im 21. Jahrhundert eingefangen. Haben wir damit etwas erreicht? Ich glaube schon.“

Sir David King Jury-Vorsitzender des Prix Pictet

Prix Pictet „Space“ Austellung im EPFL ArtLab, Lausanne, Schweiz - September 2018

Weitere Informationen

Weitere Informationen zu diesem internationalen Kunstpreis für Fotografie und Nachhaltigkeit finden Sie auf der Website von Prix Pictet.